Prävention und Gesundheitsförderung

Der Bereich KJF bietet Präventionsprojekte und Gesundheitsförderung in einem soziokulturellen Kontext in der Freizeitgestaltung von Jugendlichen.

Referenzprojekte (Auswahl):

Free Mind - Event- und Präventionsprojekt

Event- und Partypräventionsprojekt „Free-Mind“, Nordwestschweiz (Projektleitung: Thomas Furrer, 2006 – 2011):

Zielsetzung: Systemorientierte Suchtprävention und Förderung eines reflektierten Umgangs mit legalen Suchtmitteln unter Jugendlichen

Kurzbeschrieb: Der Club Underground veranstaltete in den Jahren 2006 – 2011 mit Free-Mind die schweizweit erfolgreichste Partyreihe ohne Alkoholverkauf. Die in diesem Zeitraum über 50 durchgeführten Events besuchten gesamthaft über 10‘000 Jugendliche, die einzelnen Events wurden von bis zu 530 Personen genutzt. Gesamthaft unterstützten über 120 jugendliche Mitarbeitende Free-Mind in verschiedenen Arbeitsgebieten.

Im Rahmen der Free-Mind-Events wurde unter der Bezeichnung „no drugs – real party“ eine klare Präventionsbotschaft an die jugendlichen Besucher/innen vermittelt. Free-Mind zeichnete sich durch eine hohe Nähe zur Partyszene und zur realen Lebenswelt der Jugendlichen aus.

Real DJ - Förderung von DJ's und Musikproduzenten

Förderung von DJ's und Musikproduzenten, Nordwestschweiz (Projektleitung: Thomas Furrer, 2012 - 2018):

Zielsetzung: DJ's und Musikproduzenten wurden in ihrer Entwicklung als Künstler/innen unterstützt. Verschiedene Themen der Persönlichkeitsentwicklung wurden während dem Projekt stark verankert in der Lebenswelt der Jugendlichen bearbeitet. Alle Prozesse im Projekt wurden partizipativ zusammen mit den Teilnehmenden durchgeführt. Über 150 Jugendliche und junge Erwachsene haben vom Angebot profitiert.

Real DJ organisierte zahlreiche Events in der ganzen Nordwestschweiz, die von bis zu 1200 Personen pro Anlass besucht wurden.

Während dem Projekt fanden regelmässig Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Sechs einwöchige DJ- und Musikproduzenten-Camps wurden von bis zu 30 Personen pro Jahr besucht.

Für das Projekt wurde eine eigene Online-Plattform (realdj.ch) für den Austausch unter den Künstlerinnen und Künstlern aufgebaut.