Zuerst Kindheit – dann Smartphone

Eine regionale Initiative für eine smartphonefreie Primarschulzeit im Laufental & Thierstein

Die Initiative «Zuerst Kindheit – dann Smartphone» setzt sich dafür ein, Kindern eine möglichst smartphonefreie Primarschulzeit zu ermöglichen. Die gemeinsame Grundhaltung lautet: Ein eigenes Smartphone erst mit dem Übertritt in die Oberstufe, in der Regel ab etwa 12 Jahren. 

Kinder brauchen in dieser Lebensphase vor allem Zeit für Bewegung, Spiel, Freundschaften, Familie und eigene Erfahrungen. Die Initiative möchte ihnen dafür Raum geben und gleichzeitig Eltern und Erziehungsberechtigte darin stärken, den Einstieg in die digitale Welt bewusst und altersgerecht zu gestalten. 

Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine generelle Ablehnung digitaler Medien und auch nicht um ein gesetzliches Verbot von Social Media. Die Initiative ist freiwillig, präventiv und soll Familien im Alltag Orientierung geben. Sie möchte insbesondere den sozialen Druck rund um das erste eigene Smartphone reduzieren. Wenn viele Familien eine gemeinsame Haltung mittragen, wird es für Eltern einfacher, den Zeitpunkt für das erste eigene Smartphone ihres Kindes bewusst zu wählen. 

Bei Fragen zur Initiative, zu den Materialien oder zu einer möglichen Beteiligung können Sie sich gerne an die Initiierenden wenden.

Entstanden ist die Initiative aus der beruflichen Erfahrung der Schulsozialarbeit und der Offenen Jugendarbeit. Im Alltag begegnen uns immer wieder Herausforderungen im Zusammenhang mit Gruppenchats, digitalem und sozialem Druck, ungeeigneten Inhalten, Cybermobbing und einer frühen, teilweise unbegleiteten Smartphone-Nutzung. Mit einer gemeinsamen regionalen Haltung möchten wir dazu beitragen, solche Belastungen zu reduzieren und Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken. Schulen und regionale Fachstellen sind eingeladen, die Initiative mitzutragen und so die gemeinsame Orientierung im Laufental & Thierstein zu stärken. 

In den hier verlinkten Dokumenten finden sich Informationen zu den Hintergründen und Zielen der Initiative, zu häufigen Fragen von Eltern, zu möglichen Alternativen sowie zu weiterführenden Quellen und Materialien. 

Bei Fragen zur Initiative, zu den Materialien oder zu einer möglichen Beteiligung können Sie sich gerne an uns wenden.